zur Vorstellung

QUO vadis Ferrari?


Dominique J. F. Lahuec
stellt sich vor:

1987 war ich 60 km entfernt von Mas du Clos und wollte eine "Rennauto-Sammlung"
besuchen. Per Telefon erfuhr ich, dass kein einziges Auto da sein sollte. Also
hab' ich mir den Besuch "gespart". 1988, wieder in der Nähe, hatte ich Pierre Bardinon
am Telefon und er erlaubte mir einen Besuch für den nächsten Tag. Ich war der einzige
Gast auf Mas du Clos und Monsieur Pierre zeigte mir mehr als eine Stunde lang seine
weltberühmte Sammlung von Ferraris. Sogar in seinen 250GTO Serie 1 durfte ich mich setzen und
wir öffneten gemeinsam die Lederriemen der Motorhaube, um den 12-Zylinder zu sehen.
Seitdem war ich beinahe jedes Jahr auf Mas du Clos und das prägt!
Für die Ferrariclubs von ganz Europa war es ein Muß, wenigstens einmal auf Mas du Clos
auftreten zu dürfen.

F50 aus der Collection
Mas du Clos Pierre Bardinon -
© Dominique J. F. Lahuec

Ich bin sehr traurig über den Tod von Pierre Bardinon (gest. 17.08.2012). M Pierre, so durfte ich ihn
nennen, bedeutet mir sehr viel. Er hat mich einfach so gefördert, hat mich aus Leidenschaft für Ferrari
vielen Persönlichkeiten vorgestellt (u.a. Luigi Chinetti jr., Jean Todt, Jean-Claude Bajol, André-Marie Ruf,
Comte de Chardon, Harald Mergard, Didier Griffe, Dr. Moreau, Antoine Midy, Pierre Scerri, Hideki Yoshida,
Daniel Marin, etc.).

Später eroberte ich auch Maranello und Modena. Sergio Scagliettis Sohn zeigte mir zusammen mit Cavalier Gaetano
Florini die Ferrari-Fertigung in Modena. Ein anderes Mal hatte ich eine private Führung durch die Ferrari-
Fertigung in Maranello. Dr. Gozzi lernte ich kennen und den italienischen Ferrari-Sammler Dr. Fabrizio Violati.
Er zeigte mir, wieder ganz persönlich, seine Sammlung, damals noch in Campidoglio. Auch in seinen 250GTO
durfte ich mich setzen. Giancarlo Baghetti habe ich kennengelernt, Paul Frère oder Franco Lini kurz vor
seinem Tod.
Nach der 50-Jahrfeier von Ferrari produzierte ich für 1998 ohne Hilfe einen eigenen Ferrarikalender (sh.
Kapitel 10 dieser Homepage) (bitte hier anklicken).
Wer also so tief in diese Ferrari-Materie eingedrungen ist wie ich, der kann sich wirklich glücklich schätzen.

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